Veröffentlicht am 25. März 2024, 10.57 Uhr

Picobello Oberwürzbach

Witterungsbedingt war die Picobello-Aktion in Oberwürzbach um eine Woche auf Samstag, 23. März 2024 verschoben worden. Aber auch an diesem Tag sah der Himmel zunächst grau aus. Jedoch pünktlich zum Start des Großreinemachens um 10 Uhr brach die Bewölkung auf und so konnten sich die zahlreichen Helfer bei Sonnenschein auf den Weg machen, in Kleingruppen in und um Oberwürzbach, Reichenbrunn und Rittersmühle Müll aus der Natur einzusammeln. Der Spruch „Das Glück ist mit dem Tüchtigen“ bewahrheitete sich, die Sonne schien den tüchtigen Mitmachern. Schon im Vorfeld waren Gruppen unterwegs gewesen um fleißig achtlos Weggeworfenes aber auch bewusst illegal Entsorgtes einzusammeln. Wie schon in den Vorjahren konnten so innerörtliche Grünflächen aber auch ortsnahe Waldwege und die Ränder aller Zufahrtsstraßen vom Müll gereinigt werden. „Ein ganz großes Lob an die Jugendfeuerwehr Oberwürzbach, die bereits seit Beginn der Aktion vor vielen Jahren bei „Picobello Oberwürzbach“ jedes Jahr zuverlässig und zahlreich mit dabei war, so auch in diesem Jahr zusammen mit ihren Betreuern. Aber auch weitere junge Helfer mit ihren Familien sind jedes Jahr mit Eifer dabei, viele schon zum wiederholten Male“, lobt Ortsvorsteherin Lydia Schaar. Sie sagt allen Mitmachern ein herzliches Dankeschön! Danke auch an den Bauhof fürs Einsammeln der Müllsäcke und die ordnungsgemäße Entsorgung des Mülls.

Im Anschluss gabs zur Stärkung warmen Fleischkäse in der Dorfmitte am Bach. Hier gab es dann allerdings nicht nur Erfrischendes aus der Flasche sondern ein kurzer aber heftiger Hagelschauer sorgte für unangenehme Nässe und Abkühlung. Man ließ sich die Laune allerdings nicht verderben und tauschte sich noch rege über das beim Sammeln Erlebte aus.

Bilder: Robin Degel und Mark Bopp

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Die landesweite picobello-Aktion wird jedes Jahr im gesamten Saarland durchgeführt und setzt ein starkes Zeichen für Umweltbewusstsein und gemeinschaftliches Engagement. Auch im Stadtteil Rohrbach beteiligten sich Mitte März zahlreiche engagierte Helferinnen und Helfer, um dem Problem des wilden Mülls entschlossen entgegenzutreten.

Viele helfende Hände bei der picobello-Aktion

Jedes Jahr im März findet die landesweite picobello Müll-Sammelaktion statt. Im gesamten Saarland engagieren sich mehrere Zehntausend Menschen – darunter besonders viele Kinder und Jugendliche –, um beispielsweise Straßenränder, Grünflächen oder Waldwege von „wildem Müll“ zu befreien. So auch in St. Ingbert: Zahlreiche Gruppierungen waren an den landesweiten picobello-Tagen an unterschiedlichen Orten in der Stadt unterwegs und sammelten jeglichen Müll, der achtlos in der Umgebung entsorgt wurde.