Veröffentlicht am 20. April 2026, 15.57 Uhr
Grundreinigung am Rendezvous-Platz in St. Ingbert sorgt für attraktiveren Aufenthalt und Nahverkehr
Der zentral gelegene Busrendezvous-Platz in St. Ingbert wurde vergangene Woche umfassend gereinigt und optisch aufgewertet. Ziel der Maßnahme war es, die Aufenthaltsqualität der stark frequentierten Anlage nachhaltig zu verbessern und das Stadtbild zu verschönern. Zuvor hatte sich vor allem der Ortsrat St. Ingbert-Mitte mit seiner Arbeitsgemeinschaft „Sicherheit und Ordnung“ mehrfach mit dem Thema befasst und mit Blick auf das subjektive Sicherheitsgefühl Verbesserungen beim Erscheinungsbild und der Beleuchtung gefordert. Einige Wochen zuvor hatte die Stadtverwaltung im Rahmen eines Ortstermins den Mandatsträgern um Ortsvorsteherin Irene Kaiser das größte Maßnahmenprogramm seit dem Neubau des ÖPNV-Knotenpunktes im Jahr 2003 angekündigt – ein Vorhaben, das auch bei Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer Unterstützung fand: „Es ist mir ein wichtiges Anliegen, dass sich die Menschen, die den ÖPNV und unsere stadteigenen INGO-Busse nutzen, hier wohlfühlen und ein sauberes, gepflegtes Umfeld vorfinden. Auch wollen wir zukünftig durch eine bessere Ausleuchtung in den Abendstunden das Sicherheitsgefühl insbesondere bei Jugendlichen erhöhen.“

Da durch die Reinigungsarbeiten mit Beeinträchtigungen im Busbetrieb zu rechnen war, wurden bewusst die Osterferien für die Aktion gewählt. Die Arbeiten erfolgten in mehreren Schritten und wurden von Fachfirmen durchgeführt. Im Nachgang einer Ausschreibung übernahm die Firma Jakobs aus Rentrisch die aufwendige Reinigung der rund 625 Quadratmeter großen Glaselemente, die als Bedachung des Platzes dienen. Dabei kamen unter anderem Hochdruckreiniger, Schwämme, Bürsten und Schaber zum Einsatz. Die Arbeiten waren auf eine Dauer von rund drei Tagen angelegt. Parallel dazu kümmerte sich die Firma Biltec um die fachgerechte Entfernung von Graffiti-Schmierereien. Die Gesamtkosten für die Grundreinigung beliefen sich auf etwa 15.000 Euro; hinzu kamen weitere 5.000 Euro für eine bessere Ausleuchtung. Im Nachgang will die Stadtreinigung zudem neu aufkommende Verschmutzungen noch konsequenter und zügiger entfernen.
Ortsvorsteherin Irene Kaiser zeigte sich erfreut über die zügige Umsetzung: „Es ist wirklich unglaublich, was so ein geputztes Glasdach ausmacht und wie viel heller und freundlicher alles erscheint.“ Ihr Stellvertreter Fabian Roschy, zugleich Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft „Kultur und Innenstadt“, kündigte darüber hinaus weitere gestalterische Schritte an: In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung sollte eine ansprechende Gestaltung der Wandflächen entwickelt werden – denkbar sei dabei auch die Einbindung von legalem Graffiti.

Bildrechte: Maria Müller-Lang ,Thomas Bastuck



