Veröffentlicht am 12. Januar 2026, 15.24 Uhr

Lesung mit Hans Bollinger in der Stadtbücherei St. Ingbert

Am Mittwoch, 21. Januar, um 19:30 Uhr, veranstaltet das St. Ingberter Literaturforum eine Lesung mit Hans Bollinger in der Stadtbücherei St. Ingbert.

Hans Bollinger liest aus seinem Buch „Wir Nachkriegskinder“. uns selbst.  Die Kulisse für seine Erzählungen ist sein Heimatdorf Wörschweiler in der beschaulichen saarpfälzischen Provinz. Hier suchen die Akteure einer nach der NS-Diktatur noch nicht zur Ruhe gekommenen Dorfgemeinschaft ihren Weg zwischen Tradition und Aufbruch. Der Autor wächst in der Wärme und Vertrautheit des elterlichen Hauses auf. Wald, Wiesen und Wasser sind sein Paradies mit sonnigen Glanzpunkten und flüchtigen Schatten. In anrührenden Begegnungen mit besonderen Menschen findet er Halt, macht Erfahrungen, die ihn fürs Leben prägen.

Hans Bollinger, 1949 geboren, verbrachte seine Kindheit und Jugend in Wörschweiler, seinem Geburtsort. Er lebt in Gersheim im Bliesgau, ist verheiratet und hat zwei Söhne, mit denen er Konzerte gibt. 1976 gründete er mit Freunden die Gruppe „Espe“, mit der er bis 1993 national und international mit jiddischen sowie deutschen demokratischen Liedern auftrat und zahlreiche Schallplatten und CDs einspielte. Ab 1983 war er Lehrer in Gersheim, wo er 1999 zum Rektor ernannt wurde. 2008 übernahm er die Leitung von Spohns Haus, einem ökologischen europäischen Schullandheim, wo er bis heute mit deutschen, französischen, polnischen und ukrainischen SchülerInnen Begegnungsprojekte organisiert.

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung: Tel. 06894/13711, E-Mail stadtbuecherei@st-ingbert.de

Bild: Sophia Bollinger

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