Veröffentlicht am 24. Januar 2024, 13.22 Uhr

St. Ingbert und Kirkel unterzeichnen Kooperationsvertrag

Der Kirkeler Bürgermeister Frank John (re.) und Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer unterzeichneten einen weiteren Kooperationsvertrag zur interkommunalen Zusammenarbeit (Foto: Thomas Bastuck).

Ab dem 1. Juli 2024 werden die Gemeinden Kirkel und St. Ingbert im Bereich der Personalbuchhaltung enger zusammenarbeiten. Den entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichneten der Kirkeler Bürgermeister Frank John und Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer Mitte Januar.

Effizientere und kostengünstigere Abläufe in der Personalbuchhaltung, zügigere Abrechnung der Beamtenbezüge und Entgelte von tariflich Beschäftigten und fachkundige Betreuung und Beratung bei der Personalabrechnung – dies sind die offenkundigen Vorteile der interkommunalen Zusammenarbeit. Kurz: die Arbeit wird schneller erledigt und damit sparen die Gemeinden viel Geld. Das alles resultiert letztendlich in Steuereinsparungen für die Bürger. Die beiden Gemeinden arbeiten seit einigen Jahren in den Bereichen Vergabe, des Standesamtes, des Kommunalen Ordnungsdienstes sowie der Verkehrsüberwachung zusammen – und das funktioniert hervorragend. Nun werden die Gemeindechefs und ihre Mitarbeiter auch im Bereich Personalabrechnung eng kooperieren.

„Ich freue mich, dass die Gemeinde Kirkel im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit mit der Mittelstadt St. Ingbert einen so guten Partner gefunden hat. Die Lohnabrechnung ist nun ein weiterer Fachbereich, der für uns als kleine Gemeinde viele Synergieeffekte bietet und liefert“, freut sich Frank John. „Diese Zusammenarbeit funktioniert auf fachlicher Ebene deshalb so gut, da auch die persönliche Zusammenarbeit aller Beteiligten vertrauensvoll und emphatisch vonstattengeht. Ich denke, auch in Zukunft wird es weitere Zusammenarbeiten geben, von denen beide Kommunen profitieren werden.“

Auch Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer sieht die Kooperation mit Kirkel sehr positiv: „Wir blicken auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit zurück. Daran knüpfen wir nun an. Ich freue mich auf den weiteren Ausbau im Bereich der Lohn- und Gehaltsabrechnung. Außerdem werden wir künftig auch die Arbeit im Krisen- und Katastrophenfall besser verknüpfen.“

Weitere interessante Artikel

Studierende aus Göttingen untersuchen, was St. Ingbert lebenswert macht

In der vergangenen Woche war eine Gruppe Studierender der Agrarwissenschaften aus Göttingen zu Besuch in St. Ingbert. Anlass war ein Forschungs- und Exkursionsprojekt im Rahmen des Moduls „Raus aufs Land“, das Teil eines größeren Bundesprojekts ist. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Städte im ländlichen Raum entwickeln und welche Faktoren die Lebensqualität vor Ort prägen.