Sinkende Einnahmen und eine hohe finanzielle Belastung durch die Vielzahl ihrer Gebäude zwingen die katholische Pfarrei Heiliger Ingobertus, sich von weiteren Immobilien zu trennen. In einem umfassenden Zukunftskonzept hat die Pfarrei pastorale und räumliche Schwerpunkte festgelegt, um auch in den kommenden Jahrzehnten kirchliches Leben vor Ort aufrechtzuerhalten und finanziell tragfähig zu bleiben.
Dieser Prozess ist für viele schmerzhaft, denn Kirchen und Pfarrheime sind mehr als nur Gebäude aus Stein – sie sind Orte gelebten Glaubens, gefüllt mit Erinnerungen und wichtigen Momenten persönlicher Biografie.
In den vergangenen Jahren musste sich die Pfarrei bereits von mehreren Gebäuden trennen, darunter die Kirche St. Konrad und das Pfarrheim St. Josef. Nun steht auch die Kirche Herz Mariae vor der Profanierung.
Trotz der Aufgabe des Gebäudes bleibt das Gemeindegebiet von Herz Mariae selbstverständlich Teil der Pfarrei. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden weiterhin in der Seelsorge vor Ort präsent sein.
Der Abschiedsgottesdienst mit Profanierung der Kirche Herz Mariae findet am Samstag, 15. November, um 18 Uhr statt. Hauptzelebrant ist Weihbischof Otto Georgens. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle herzlich eingeladen zu einem Beisammensein bei einem kleinen Imbiss.