Veröffentlicht am 7. September 2026, 15.47 Uhr

21. Solilauf: 1.389 Menschen setzen über 24 Stunden ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Was für ein Wochenende in der Gustav-Clauss-Anlage: Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen herrschte beim 21. Solilauf eine wunderbar ausgelassene Stimmung. Gelaufen, gewalkt, gefeiert und gespendet wurde rund um die Uhr – mit vielen fröhlichen Gesichtern, großartiger Musik und einer Gemeinschaft, die den Solilauf einmal mehr zu einem besonderen Ereignis gemacht hat. „1.389 Menschen haben beim Solilauf mitgemacht und damit ein starkes Zeichen für Solidarität und gegen Gewalt an Frauen gesetzt. Wir sind überwältigt von der großen Beteiligung und dankbar für alle, die gelaufen, geholfen, gespendet und mit uns gefeiert haben“, sagt Gabi Strobel vom Orgateam, die sich darüber freut, dass seit Jahren die Zahl der Teilnehmenden kontinuierlich steigt.

24 Stunden lang wurde gelaufen und gewalkt – allein, in Mannschaften und Staffeln, tagsüber und mitten in der Nacht. Am Ende standen die Siegerinnen und Sieger fest. Die gelaufenen Distanzen sind beeindruckend: Jonas Hoffmann sicherte sich mit unglaublichen 173,8 Kilometern den Gesamtsieg. Bei den Frauen erreichte Gisela Vordermanns mit 138,95 Kilometern den ersten Platz. Den Titel als beste Mannschaft und zugleich als bestes Staffelteam holte sich HiOrgServer.

Den Startschuss gab Staatssekretärin Bettina Altesleben aus dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit. Sie vertrat den Schirmherrn Dr. Magnus Jung. Viele blieben über Nacht und machten den Solilauf einmal mehr zu dem, was ihn seit 21 Jahren auszeichnet: ein großes Festival der Nächstenliebe. Dazu trug auch das vielfältige Programm bei. Zahlreiche Bands sorgten über die 24 Stunden für Musik und Stimmung. Am Samstagabend brachte die Sunny Hill Group das Publikum in Partystimmung. Ein besonderer Moment war der ökumenische Open-Air-Gottesdienst am Sonntag, der den Gedanken von Gemeinschaft und Solidarität noch einmal auf besondere Weise aufgriff. Durch das Programm führten Sonja Marx und Olli Reiter. Für einen besonderen Hingucker sorgten Innenminister Reinhold Jost und St. Ingberts Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer im Grillwagen, als es hieß: „Jost am Rost, Meyer am Feuer“.

„Ein solches Wochenende wäre ohne die vielen Menschen hinter den Kulissen nicht möglich. Ein ganz besonderer Dank gilt deshalb den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die aufgebaut, abgebaut, gekocht, gegrillt, Kuchen und Salate organisiert, die Strecke betreut, nachts durchgehalten und an vielen anderen Stellen dafür gesorgt haben, dass alles rundlief“, betont Strobel. Das Orgateam bedankt sich auch bei allen Sponsoren, Unterstützerinnen und Unterstützer, Musikerinnen und Musiker sowie allen, die mit ihrer Spende zum Gelingen beigetragen haben.

Der 21. Solilauf hat einmal mehr gezeigt: Wenn viele Menschen gemeinsam laufen, feiern und helfen, kann daraus etwas Großes entstehen. Die endgültige Spendensumme wird im Winter feststehen, sobald alle Überweisungen eingegangen und die Spenden vollständig ausgezählt sind. Alle Ergebnisse unter www.solilauf.org.
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Bilder auf der Website gerne Herunterladen: https://solilauf.org/pressebilder/
Bildrechte: Familie Strobel
Für Fragen steht Ihnen gern zur Verfügung:
Gabriele Strobel
Orgateam Solilauf
Tel.: 0151/7249 0712

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