Veröffentlicht am 22. Juni 2026, 16.48 Uhr
Bundesweiter Aktionstag „Kommunen am Limit“: Stadt St. Ingbert setzt Zeichen für handlungsfähige Kommunen
Die Stadt macht auf die finanzielle Situation aufmerksam (Bild: Thomas Bastuck).
Am Montagmorgen (22. Juni) hat sich die Stadt St. Ingbert am bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit“ beteiligt. Städte, Gemeinden und Landkreise machen gemeinsam auf die zunehmend angespannte finanzielle Lage der Kommunen aufmerksam und fordern eine auskömmliche Finanzierung ihrer vielfältigen Aufgaben durch Bund und Länder.
Auch in St. Ingbert wurde der Aktionstag sichtbar umgesetzt: Mehrere städtische Gebäude und Einrichtungen wurden mit schwarz-gelbem Absperrband sowie Plakaten versehen, um auf die aktuelle Situation hinzuweisen. In den Ingo-Bussen wurden entsprechende Hinweise angebracht, zudem wurde der Aktionstag über die städtischen Kommunikationskanäle begleitet. Auch auf Bauzaunbannern im Stadtgebiet wurde auf die Aktion aufmerksam gemacht.
Am Morgen versammelten sich rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung zu einer Personalversammlung vor dem Rathaus. Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer hatte die Belegschaft hierzu eingeladen, um gemeinsam ein Zeichen für die Handlungsfähigkeit der Kommunen zu setzen.
,,Trotz der symbolischen Aktionen kam es zu keinen Einschränkungen bei den städtischen Dienstleistungen“, betonte Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer.
„Die Kommunen sind das Rückgrat staatlichen Handelns vor Ort. Es ist 2 vor 12! Wenn die Lage weiterhin angespannt bleibt, gehen die Lichter sprichwörtlich aus und wir können Leistungen bspw. für Vereine oder im Sport nicht mehr anbieten. Mit der heutigen Aktion wollen wir deutlich machen, dass wir an der Belastungsgrenze angekommen sind“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer im Rahmen der Versammlung.

Bild: Florian Jung




