Veröffentlicht am 28. Juli 2026, 14.43 Uhr

Gemeinsam Trinkwasser sparen – Jede Hilfe zählt

Die anhaltend hohen Temperaturen und andauernde Trockenheit sorgen derzeit für einen deutlich höheren Wasserverbrauch als gewöhnlich.

Trotz Regen kann es Monate oder sogar Jahre dauern, bis das Wasser durch die Gesteinsschichten in die Förderbereiche der Trinkwasserbrunnen gelangt. Wie lange es genau dauert, hängt insbesondere von der Art des Bodens und dessen Versickerungsfähigkeit ab.

In unserer Region sind die Kapazitäten der Wassergewinnung auch in Hitzeperioden grundsätzlich ausreichend. Um das Versorgungssystem zu entlasten ist es aber dennoch sinnvoll, beispielsweise die Gartenbewässerung nicht während der Tageshitze durchzuführen oder Swimmingpools nicht zu den Hauptverbrauchszeiten am Vormittag oder frühen Abend zu befüllen.

Der häufigste Grund für technische Engpässe in der Trinkwasserversorgung war in den vergangenen Sommern nämlich nicht Wassermangel, sondern, dass an heißen Sommertagen zu viel Wasser auf einmal angefordert wird. Das kann im Extremfall die Systeme überfordern, deren Pumpleistung, Aufbereitungs- oder Leitungs- und Hochbehälterkapazitäten auf einen niedrigeren Bedarf zugeschnitten sind.

Die Stadt bittet daher gemeinsam mit den Stadtwerken alle Bürgerinnen und Bürger um einen bewussten und sparsamen Umgang mit Trinkwasser.

So können Sie helfen:

  • Verzichten Sie möglichst auf das Befüllen von Pools und größeren Planschbecken.
  • Bewässern Sie Garten und Rasen nur, wenn es unbedingt notwendig ist
  • Nutzen Sie gesammeltes Regenwasser zum Gießen.
  • Verzichten Sie auf die Autowäsche
  • Lassen Sie Wasser beim Zähneputzen oder Einseifen nicht unnötig laufen.
  • Duschen Sie lieber kurz, anstatt ein Vollbad zu nehmen.
  • Nutzen Sie Wasch- und Spülmaschinen nur, wenn sie vollständig beladen sind.

Bereits viele kleine Beiträge machen einen großen Unterschied. Wenn alle gemeinsam bewusst mit Trinkwasser umgehen, wird die Versorgung auch während der aktuellen Trockenperiode zuverlässig aufrechterhalten werden.

Die Stadt St. Ingbert und die Biosphären-Stadtwerke informieren die Bevölkerung fortlaufend über die aktuelle Lage.

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