Veröffentlicht am 21. Juli 2025, 16.25 Uhr

VHS-Sommerakademie 2025 – 29. Auflage begeisterte mit Vielfalt, Gemeinschaft und künstlerischem Glanz

v.r.n.l.: VHS-Beiratsvorsitzender Albrecht Ochs, Ortsvorsteherin Irene Kaiser, Marika Flierl, Leiterin Biosphären-VHS, sowie Martin Wörner und Heike Reckel, beide VHS, besuchten die traditionelle Matinee der Sommerakademie 2025 (Fotos: Maria Müller-Lang).  

Zum 29. Mal verwandelte sich das Kulturhaus in der Annastraße samt seinem stimmungsvollen Garten in eine Bühne für Kreativität und Begegnung: Die Sommerakademie der Biosphären-VHS St. Ingbert bot auch 2025 wieder ein buntes, inspirierendes Programm – und das trotz durchwachsenen Wetters.

 

Über zwei Wochen hinweg nahmen 139 kreative Künstlerinnen und Künstler an 15 Kursen und Workshops teil – ein neuer Rekord, wie VHS-Leiterin Marika Flierl erfreut berichtet: „Das sind nochmal 14 mehr als im letzten Jahr. Die Sommerakademie ist nach der Pandemiepause wieder auf ihrer Höhe zurück – und das freut uns riesig.“ Zusammen mit dem Beiratsvorsitzenden Albrecht Ochs und Ortsvorsteherin Irene Kaiser besuchte sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen einer Matinee im Kulturhaus und im parkähnlichen Garten.
Selbst der launische Sommer konnte der Veranstaltung nichts anhaben: Regenschauer zwangen manche Gruppen zum Umzug in Innenräume oder unter Pavillons, doch die gute Laune blieb wetterfest. Speckstein-Künstlerin Christine Ebner-Müller, die schon seit 20 Jahren regelmäßig an der Sommerakademie teilnimmt, ist auch in diesem Jahr wieder mit Begeisterung dabei: „Die Sommerakademie hier im Garten des Kulturhauses ist immer besonders, da kann uns auch das launische Wetter nichts anhaben.“

Die kreativen Ergebnisse können sich sehen lassen: Leuchtende Bilder, duftende Seifen, edle Schmuckstücke, aussagekräftige Fotografien, einzigartige Klöppelarbeiten, formschöne Skulpturen – all das entstand aus Fantasie, handwerklichem Können und unter Anleitung erfahrener Dozentinnen und Dozenten.

Eine Teilnehmerin, die seit Beginn 1996 mit wenigen Unterbrechungen die Sommerakademie besucht, ist Bildhauerin Heidi Schwalb: „Die Stimmung ist wie immer wunderbar. Ich schätze das entspannte Arbeiten, obwohl ich mir diesmal einen biestigen Alabasterstein ausgesucht habe. Er ist zwar weicher als Marmor, aber trotzdem schwer zu bearbeiten.“ Aus dem weißen Stein hat sie eine wunderschön glänzende Schale mit glatter Oberfläche herausgearbeitet. Und sie weiß auch schon genau, wo diese ihren Platz zuhause findet. Nämlich vor einem Fenster, damit sich das Sonnenlicht darin spiegeln kann.

Den Kinder-Kurs „Seifengießen“ mit Dozentin Karin Lanzer haben in diesem Jahr fünf Kids besucht. Sie durften am Ende des Tages zwölf Stückchen Seife mit nach Hause nehmen, die sie ganz nach ihren Wünschen gestaltet und mit ihrem Lieblingsduft versehen hatten.

Elke Höh aus Kleinottweiler ist zum zweiten Mal im Klöppelkurs von Anne Pfitzner dabei. „Das Klöppeln ist eine Handarbeit, die mit Garnen aus Seide, Leinen oder Baumwolle mit Hilfe von vielen Stecknadeln auf einem Klöppelbrief gefertigt wird. An einer Spitze arbeite ich schon ein paar Wochen, aber es macht mir ja auch Spaß und ich kann dabei entspannen,“ erzählt sie mit einem Lächeln im Gesicht.

Auch Ortsvorsteherin Irene Kaiser zeigte sich beeindruckt beim Besuch der Kurse. Sie nahm sich Zeit, mit den Teilnehmenden zu sprechen, und lobte die künstlerischen Ergebnisse: „Es ist schön zu sehen, dass hier jeder mit einem Erfolgserlebnis nach Hause geht. Das ist jedes Jahr wieder eine tolle Gemeinschaft mit herausragenden Kursleitern!“

Ausblick auf 2026

Die VHS blickt bereits voraus: Die Planungen für die Jubiläumsausgabe – die 30. Sommerakademie – haben begonnen. Und mit Sicherheit sind viele „Wiederholungstäter“ dabei.

Weitere Informationen zu den Bildungs- und Kreativangeboten der Biosphären-VHS St. Ingbert gibt es unter:  https://vhs-igb.de/

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