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14.05.2020

Rotarier und Rotaracter spenden acht Obstbäume für die Fideliswiese

Die Fideliswiese gegenüber der Südschule ist um acht Obstbäume reicher. Die schön gepflegte Grünfläche bietet jetzt Jung und Alt Platz zum Spielen. Spaziergänger können im Schatten der Bäume zur Ruhe kommen. Der Rotary Club St. Ingbert, die Jugendorganisation „Rotaracter“, die „Bürgerinitiative Rettet die Fideliswiese“, die Landschaftsgärtnerei Wagner und Günther sowie die Stadtverwaltung entwickelten gemeinsam den Plan, eine der „Grünen Lungen“ St. Ingberts weiterzuentwickeln. Mit der Bepflanzung der Bäume wurde der Plan nun umgesetzt.

Eine Million Bäume will das weltweite Netzwerk der Rotarier und deren Jugendorganisation Rotaract auf dem gesamten Globus pflanzen. Acht dieser Bäume stehen jetzt in St. Ingbert auf der Fideliswiese. Keine kleinen Setzlinge, sondern 3-4 Meter hohe Obstbäume pflanzte Claus Günther auf die Wiese.

 

„Als Standort ideal, denn sie liegt zwischen einem Seniorenheim und einer Grundschule. Alt und Jung, die schon jetzt zahlreiche gemeinsame Projekte verbinden, werden zukünftig auf der Streuobstwiese noch mehr gemeinsam unternehmen können“, freut sich der derzeitige Präsident der St. Ingberter Rotarier Rainer Stein-Bastuck. Vertreter der Bürgerinitiative sprachen ebenfalls ihren Dank aus und betonten, dass man durch diese Baumpflanzaktion dem Ziel des dauerhaften Erhalts der Fideliswiese als wertvolle Grünfläche für die Biosphärenstadt St. Ingbert nochmals ein Stück nähergekommen sei.

Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer bedankte sich herzlich für die großzügige Spende von 3000,- Euro und erinnert an die Vergangenheit der Wiese: „Hier stand der Wirtschaftshof des Klosters. Auf der Wiese wurden Gemüse und Obst zur Selbstversorgung angebaut. Nach dem zweiten Weltkrieg landeten hier Franzosen mit kleinen Flugzeugen“. Und jetzt also eine Streuobstwiese, die bereits Insektenhotels und Bienenstöcke beherbergt.

Eine nächste Idee wurde bei der gemeinsamen Pflanzaktion auch schon geboren: Bänke, die zum Verweilen einladen und die Lebensqualität der Anwohner mitten in der Stadt sicher erhöht. Die Stadtverwaltung unterstützte die Aktion mit ökologischem Sachverstand.

 

Bild: G. Faragone