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Foto: Giusi Faragone / Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer (Bildmitte) beim Messerundgang mit Geschäftsführer Dieter Philippi (links).

20.05.2022

Hausmesse bei Herweck AG

Nach langer Corona-Pause war es endlich wieder soweit: Die 17. Herweck-Hausmesse fand auf dem Gelände des Unternehmens in Rohrbach statt. Die Geschäftsführer Jörg Herweck, Dieter Philippi und Hans-Jürgen Witfeld begrüßten etwa 90 Aussteller und 1.200 Besucher. „Es wurde höchste Zeit, dass sich unsere Lieferanten und unsere Kunden wieder persönlich treffen. Hier knüpft man persönliche Kontakte, tauscht sich über die neuesten Technologien aus und sammelt neue Ideen“, freut sich Jörg Herweck. Neben der offiziellen Ausstellung am Tag lud das Unternehmen seine Partner am Abend zu einer großen Party ins E-Werk nach Saarbrücken ein. „Wichtig sind uns nicht nur die Fachgespräche, sondern auch der ganz persönliche und entspannte Kontakt unserer Partner untereinander und mit uns“, betont Dominik Walter, Leiter der Abteilung Einkauf und Produktmanagement IT.

Die Herweck AG wurde 1985 als Importfirma für IT-Technologie gegründet und ist mit etwa 260 Mitarbeitern und rund 12.000 Kunden, Händlern und Partnern zu einem der größten Großhändler in der IT-Branche geworden. Von Konferenzsystemen, Kameras und Kaffeemaschinen über Überwachungssysteme, Netzwerktechnologie, Smartphones, Computer, Zubehör und Telekommunikationsverträge versorgt Herweck AG alle großen und kleinen Anbieter – darunter die größten Telekommunikationsunternehmen –, Institutionen, Shops und Unternehmen mit Technologie. „Unsere Kunden schätzen uns, weil wir sie schnell und persönlich bedienen. Die Fachpresse hat uns zum Distributor des Jahres 21/22 ernannt und auch aus anderen Bereichen werden wir mit Auszeichnungen geehrt. Das ist für uns eine sehr gute Bestätigung“, erzählt Dieter Philippi. „Das Herzstück unseres Unternehmens ist unser Lager. Wäre dies in der Covid-Pandemie ausgefallen, hätte das unser gesamtes Unternehmen lahmgelegt“, fährt er erleichtert fort. Auf 6.000 Quadratmetern mit 35.000 Lagerplätzen finden die eigenen und auch einige Fremdartikel Platz. Dank der hochmodernen automatischen Lagerhaltung verlassen derzeit etwa 2.000 Pakete pro Tag den Standort, die Kapazität ließe sich jedoch noch verdoppeln, wie Lagerleiter Philippe Geyer berichtet. Viele Pakete werden an die Händler versendet, aber auch ein Drop-Shipping an den Endkunden sei ein wichtiges und wachsendes Angebot des Unternehmens, wie Geyer betont. Skalierbare Kapazität ist ein wichtiger Aspekt für Herweck AG, denn seit seiner Gründung wächst das Unternehmen ungebremst. „Damit wir unsere Kunden mit Waren bedienen können, brauchen wir natürlich ausreichend Lagerplatz. Aber auch unser Personalstamm wächst dauerhaft“, erklärt Dominik Walter. Ein Blick auf die Jobangebote des Großhandelsunternehmens lohnt sich also.

Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer darf anlässlich der Messe einen Blick in das Lager werfen und ist beeindruckt: „Hier wird wirklich optimal gearbeitet. Nur so kann ein Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben.“ Ein Leuchtturm für St. Ingbert sei die Firma Herweck, ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der zahlreiche Arbeitsplätze schafft, wie er hinzufügt. Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kinder und Bildung Nadine Backes bedankt sich bei den Geschäftsführern und Mitarbeitern von Herweck AG ganz besonders dafür, dass sie die St. Ingberter Schulen in der Corona-Zeit schnell und unkompliziert ausgerüstet haben. „Herweck hat dafür gesorgt, dass wir beim Thema Digitalisierung an den St. Ingberter Schulen ganz weit vorn liegen. Die Zusammenarbeit ist hervorragend“, betont sie bei der Besichtigung eines digitalen Klassenzimmers der Zukunft, das auf der Messe präsentiert wird. Auch Markus Schmitt, Beigeordneter für nachhaltige Stadtentwicklung, ließ sich bei einem Messerundgang wichtige neue Technologien zeigen. Ihn interessierte besonders ein System für beheizbare, solarbetriebene Außenmöblierung. „Die Messe ist großartig, der Zulauf ist riesig. Herweck AG zeigt damit nicht nur, dass gute Unternehmensführung zum Erfolg führt, sondern auch, dass das Thema Nachhaltigkeit auch in der IT-Branche immer mehr Raum einnimmt.“