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News

Foto: Barbara Hartmann

05.10.2020

Beschlüsse des St. Ingberter Stadtrat Ende September

Ende September tagte der St. Ingberter Stadtrat und fasste u. a. folgende Beschlüsse

Unterstützung an Vereine zu coronabedingten höheren Raumkosten

Sport- und kulturtreibenden Vereinen, die aufgrund der Corona-Situation nachweislich einen Mehraufwand beim Trainings-; Probe- bzw. Konzertbetriebes haben, steht eine finanzielle Unterstützung von Seiten der Stadtverwaltung zu.

Den Vereinen kann nach Vorlage der notwendigen Unterlagen ein Zuschuss zu den angemessenen und notwendigen Mehrkosten, die durch den coronabedingt notwendigen Wechsel des Raumes entstehen, gewährt werden.

Beim Wechsel des Raumes innerhalb städt. Gebäude verzichtet die Stadt auf Mehrkosten.

Richtlinie über Sponsoring an die Stadt St. Ingbert

Derzeit gibt es keine Richtlinie für Sponsoring an die Stadt St. Ingbert. Um für Verwaltung und Gremien eine einheitliche Regelung zu finden und Unsicherheiten vorzubeugen, wurde die saarländische Richtlinie auf die kommunalen Verhältnisse

angepasst. Anwendungsbeispiele sind aktuell z.B. Kreiselgestaltungen. Die Richtlinie ist an die Sponsoringrichtlinie des Saarlandes angelehnt und tritt zum 01.01.2021 in Kraft, soll aber bereits vorher sinngemäß angewendet werden.

 

Bürgerbeteiligung zu einer neuen Kindertagesstätte im Stadtteil Rohrbach

Der derzeitige bauliche Zustand der Kita Detzelstraße in Rohrbach erfordert dringenden Handlungsbedarf. Nach Einschätzung der Fachabteilung im Rathaus ist eine Sanierung im Bestand wirtschaftlich nicht sinnvoll. Ein Ersatzneubau an gleicher Stelle würde eine Auslagerung der Einrichtung in ein bauliches Provisorium an einen Übergangsstandort, die wiederum mit erheblichen Kosten und zeitlichen Vorläufen verbunden wäre, erfordern. Es wird daher empfohlen, die Kindertagesstätte als 6-gruppige Einrichtung an anderer Stelle neu zu errichten. Hierzu hat der Geschäftsbereich Stadtentwicklung und Umwelt eine Standortanalyse durchgeführt, um geeignete Grundstücke für die Neubaumaßnahme zu finden.

Die folgenden vier Standorte wurden detailliert untersucht:

Variante 1 - Standort südlich der Straße im Stegbruch

Variante 2 – Standort nördlich der Straße im Stegbruch

Variante 3 – Standort Straße St. Ingberter Flur

Variante 4 – Frankenwaldsportplatz

Nach eingehender Untersuchung verbleiben Variante 3 und Variante 4 als mögliche Standortoptionen zur Errichtung einer 6-gruppigen Kindertagesstätte. Beide Varianten stellen ebenfalls alternativ interessante Optionen dar zur Entwicklung eines neuen Wohnquartiers in Rohrbach. Im Rahmen einer offenen Bürgerbeteiligung sollen die jeweiligen unterschiedlichen städtebaulichen Entwicklungsoptionen - Wohngebiet oder Standort Kindertagesstätte - diskutiert und bewertet werden.

 

Abriss der Tischtennishalle

Der Stadtrat hat zur Finanzierung der Kosten für den Abriss der Tischtennishalle Mittel umgewidmet und so den Weg frei gemacht für den baldigen Rückbau mit anschließender Freiraumgestaltung.

 

Einrichtung eines Trainingszentrums der SV Elversberg in St. Ingbert -

Mühlwaldstadion und Sportplatz Obermühle

Die SV Elversberg (SVE) plant die langfristige Einrichtung eines Trainingszentrums in St. Ingbert. Das Zentrum soll das bestehende Mühlwaldstadion (derzeitiger Eigentümer SV St. Ingbert) sowie einen neu anzulegenden Rasenplatz an der Obermühle (derzeitiger Eigentümer Stadt St. Ingbert) zur ausschließlichen Nutzung durch die SVE umfassen. Erforderliche Nebenanlagen wie Umkleidegebäude etc. werden durch die SVE errichtet.

Zwischen allen Beteiligten besteht Konsens, dass im Ergebnis der Verhandlungen die Stadt St. Ingbert Eigentümer des Mühlwaldstadions werden und auch bleiben soll. Die für die Einrichtung des Trainingszentrums erforderlichen Flächen werden langfristig an die SVE verpachtet. Keiner der Beteiligten ist daran interessiert ist, das Vereinsheim zu erwerben und zu verpachten. Es ist somit eine Neuordnung der Grundstücksverhältnisse erforderlich.

Der Stadtrat beschloss weiterhin alle notwendigen Punkte, um mit der SVE einen langfristigen Erbpachtvertrag für die Dauer von 50 Jahren einzugehen.