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Foto: Giusi Faragone / vlnr. Mike White, Leiter Geschäftsbereich Soziales, Familie&Integration und Oberbürgermeister Ulli Meyer (2.vr.) informieren sich bei Sabine Rubai (2.vl.) und Melanie Kratz (1.vr.)

05.11.2021

Beratungsstelle für an Krebs erkrankte Menschen und deren Angehörige eröffnet in St. Ingbert

Beratungsstelle für an Krebs erkrankte Menschen und deren Angehörige eröffnet in St. Ingbert

Im Familienhilfezentrum St. Ingbert hat eine Beratungsstelle der Saarländischen Krebsgesellschaft eröffnet. An Krebs erkrankte Menschen und deren Angehörige können sich hier beraten lassen und an einem umfassenden Angebot teilhaben.

 

Die Krebsberatungsstelle in St. Ingbert

Die Tür zum Beratungsraum öffnet sich: Gemütliche Sessel mit Kissen in freundlichen Farben, Kerzen, Pflanzen, eine Sofatisch und behagliches Licht laden den Besucher in eine freundliche und warme Atmosphäre ein. Eine Spielecke und ein Wickeltisch machen die Beratungsstelle auch für Menschen mit kleinen Kindern zu einem einladenden Ort. Hierher kommen Menschen, deren Leben gerade droht zusammenzubrechen. Krebs ist für jeden Menschen eine harte Diagnose, die in erster Linie den erkrankten Menschen aus der Bahn wirft, aber auch seine Familienmitglieder und Angehörigen fassungslos, unsicher und ängstlich macht. Nicht zuletzt ist es auch für die Kinder der Betroffenen eine außergewöhnliche Situation, in der sie eine gute Begleitung benötigen. Dazu bietet die Saarländische Krebsgesellschaft mit dem Projekt Regenbogen spezielle Unterstützung für Kinder und Jugendliche an, die miterleben müssen, dass Mama oder Papa an Krebs erkrankt.

Die Saarländische Krebsgesellschaft e.V. mit Sitz in Saarbrücken verfügt bereits über ein flächendeckendes Netz an Beratungsstellen, das nun durch eine Außenstelle in St. Ingbert erweitert wurde. „Da wir viele Patientinnen und Patienten im Saarpfalz-Kreis betreuen, ist es für uns wichtig, auch in St. Ingbert wohnortnah für die Betroffenen und ihre Familien da zu sein“, erläutert Sabine Rubai, Geschäftsführerin der Saarländischen Krebsgesellschaft.

 

Beratung, Kurse und Freizeitangebote

Künftig berät Psychoonkologin i.A. und Diplom-Sozialpädagogin Melanie Kratz bei der Bewältigung der Krankheit. Dabei geht es vor allem um persönliche Fragen der Klienten, aber es werden auch sozialrechtliche und psychologische Aspekte geklärt. Neben der individuellen Beratung, die nach Terminabsprache unbürokratisch und bei Bedarf auch anonym stattfindet, gibt es ein großes Angebot an erlebnispädagogischen Veranstaltungen, Kursen, Vorträgen usw. – und alles ist kostenlos. „Wenn durch die Krankheit plötzlich alles anders wird, ist es wichtig, eine Auszeit vom Thema Krebs zu bekommen und neben der eigentlichen Therapie selbstbestimmte Maßnahmen zu ergreifen und Ablenkungen zu finden“, erzählt Melanie Kratz.

Auch Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer ist beeindruckt: „Dieses Beratungsangebot ist wichtig. Ich bin dankbar, dass die Beraterinnen und Berater der Saarländischen Krebsgesellschaft den Betroffenen in St. Ingbert helfen.“

Die Beratungen finden freitags im Familienhilfezentrum St. Ingbert statt, das in Trägerschaft des Saarpfalz-Kreises steht. Die Adresse lautet: Spitalstraße. 9, 66386 St. Ingbert. Termine können über die Zentrale in Saarbrücken unter 0681 / 309 88 100 oder info@krebsgesellschaft-saar.de vereinbart werden.

Flyer liegen im Rathaus St. Ingbert aus.

Kontakt für Bertoffene und Informationen:

Saarländische Krebsgesellschaft e.V.
Bruchwiesenstr. 15, 66111 Saarbrücken
Tel: 0681 / 309 88-100
E-Mail: info@krebsgesellschaft-saar.de
WEB: www.krebsgesellschaft-saar.de