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Abfallentsorgung

Für eine saubere Stadt

Hinweise zur Abfallentsorgung in St. Ingbert

Neuerungen und Änderungen nach der Übernahme der örtlichen Abfallentsorgung durch die Stadt St. Ingbert

Die Stadt St. Ingbert ist zum 01.01.2016 aus dem Entsorgungsverband Saar (EVS) ausgetreten und übernimmt ab diesem Zeitpunkt die Abfallentsorgung im gesamten Stadtgebiet durch den neu gegründeten Eigenbetrieb, den Abfall-Bewirtschaftungs-Betrieb St. Ingbert – ABBS, in Eigenregie. Mit dieser Übernahme der örtlichen Abfallentsorgung durch die Stadt St. Ingbert wurde auch eine neue Gebührenordnung (Abfallgebührensatzung und Abfallgebührenhöhensatzung) beschlossen.

Für die meisten St. Ingberter Haushalte wird sich durch die Umstellung nicht viel ändern.

Der Entsorgungsverband Saar (EVS) wird Ende Januar 2016 die einzelnen Haushalte wie gewohnt abrechnen ohne eine Vorauszahlung für 2016 zu erheben.

Die Stadt St. Ingbert wird im Laufe des Februar 2016 durch den ABBS entsprechende Vorausleistungsbescheide erstellen und sie den Grundstückseigentümern zustellen. Die dem Entsorgungsverband zum Einzug der Abfallgebühren erteilte SEPA-Einzugsermächtigung darf durch die Stadt St. Ingbert nicht verwendet werden, d.h. mit dem Vorausleistungsbescheid wird eine neue SEPA-Einzugsermächtigung mitversandt, welche, falls ein Gebühreneinzug erwünscht ist, durch die Grundstückseigentümer an die Stadt St. Ingbert ausgefüllt zurückgesandt werden muss.

Was ändert sich an den zukünftigen Gebühren?

Die Leistungsgebühr für das Restmüllgefäß (120 L, 240 L, 770 L, 1100 L) steigt von 0,31 € auf 0,34 € und ist für jedes gewogene Kg über der in der Basisgebühr enthaltenen Freimenge zu entrichten.

Die Basisgebühr für das 120 L Restmüllgefäß beträgt 71,28 € bei einer Freimenge von 48 kg.

Bei einer 240 L Restmülltonne beträgt die Basisgebühr 117,72 € bei einer Freimenge von 144 kg.

Gänzlich neu im Abfallkonzept der Stadt St. Ingbert ist die Verwiegung der großen Umleergefäße (770 L und 1.100 L) welche bisher durch den EVS über Pauschalgebühren abgerechnet wurden. Auch hier wird wie bereits bei den kleineren Gefäßen ab dem Jahr 2016 jedes gewogene Kg über der in der Basisgebühr enthaltenen Freimenge mit einer Leistungsgebühr von 0,34 € belegt.

Bei dem 770 L Umleerbehälter beträgt die Basisgebühr 684,24 € (vierzehntägliche Abfuhr) bei einer Freimenge von 900 kg)

Bei dem 1100 L Umleerbehälter beträgt die Basisgebühr 1.039,80 € (vierzehntägliche Abfuhr) bei einer Freimenge von 1.440 kg

Auch von einer bisher gerne genutzten Art der „gebührenfreien Abfallentsorgung“ nimmt die Stadt jetzt Abstand. In den vergangenen Jahren wurden Abfallmengen, welche während eines Leerungsintervalls unter 5 Kg lagen, nicht berechnet - die sogenannte „Eichgrenze“. Hier geht die Stadt dazu über, jede mit diesen Mindermengen befüllte Entleerung automatisch mit einer Entleerungspauschale von umgerechnet 5 Kg Leistungsgebühr zu belegen. Um Gebühren zu sparen, wird in solchen Fällen seitens des ABBS angeraten, nur Gefäße mit Füllmengen über 5 kg zur Entleerung bereitzustellen und ggf. den ein oder anderen Abfuhrtermin auszulassen. Hierdurch ist zu erwarten, dass sich die Zahl der regelmäßig zu leerenden Gefäße verringert. Das kann zur Gebührenstabilität beitragen.

Neu wird auch sein, dass für die Biotonne eine gewichtsabhängige Gebühr erhoben wird.

Die Basisgebühr für das 120 l Bioabfallgefäß beträgt 59,28 € bei einer Freimenge von 120 kg. Die Leistungsgebühr für das Bioabfallgefäß liegt bei 0,15 € und ist für jedes gewogene Kg über der in der Basisgebühr enthaltenen Freimenge zu entrichten.

Das bisherige System des EVS stellte eine nicht immer gerechte Mischung unterschiedlicher Gebührentatbestände bzw. (-systeme) vom Verwiegen bis hin zu Pauschalregelungen dar.

Zukünftig wird in St. Ingbert sowohl der Restmüll als auch der Biomüll konsequent verwogen, so dass flächendeckend eine verursachergerechte, einheitlich durchgängige und nachvollziehbare Gebühr erhoben wird, womit jeder Abfallerzeuger gleichbehandelt wird.

Mit der neuen Gebührenstruktur hat „Jedermann“ die Möglichkeit die Höhe seiner Abfallgebühren durch Abfallvermeidung, konsequentes Trennen und recyceln von Verpackungen und Wertstoffen selbst zu steuern. Unterstützt wird dieses Bemühen durch eine Reihe von Angeboten zum Recyceln verschiedenster Stofffraktionen über das Wertstoffzentrum, die Blaue Papiertonne, den gelben Sack für Verkaufsverpackungen, die Depotcontainer für Altglas und Papier, Pappe und Kartonagen, wie auch die Kompostieranlage der Stadt St. Ingbert zur Aufnahme von Hecken- und Grünschnitt. Über das Recycling von Wertstoffen, wie Papier, Metalle aller Art, Kunststoffe, Elektrogeräte, beim Wertstoffzentrum in St. Ingbert für die Verwertungserlöse zu erzielen sind, kann ein Beitrag zur Gebührenstabilität geleistet werden. Entsprechende Wertstoffe sollten daher aussortiert und dem städtischen Wertstoffzentrum angedient werden.

Bei konsequenter Trennung und Ausnutzung der Wertstoffrückgabemöglichkeiten lässt sich das zu entsorgende Abfallaufkommen reduzieren und damit auch die individuelle Abfallgebühr regulieren, was sowohl dem eigenen Geldbeutel als auch der Umwelt zu Gute kommt.

 

Änderungen wie An-, Ab-, Ummeldungen, Eigentumswechsel beim Gefäßbestand, Befreiung vom Anschluss- und Benutzungszwang bei der Biotonne können vom Grundstückseigentümer beim ABBS beantragt werden.

 

 

Anträge und Satzungen

7.3 Abfallwirtschaftssatzung

7.5 Satzung über die Erhebung von Benutzungsgebühren für die Abfallbewirtschaftung

7.6 Satzung über die Gebührenhöhe von Benutzungsgebühren für die Abfallbewirtschaftung bis 2016

7.6 Satzung über die Gebührenhöhe von Benutzungsgebühren für die Abfallbewirtschaftung ab2017

 

SEPA-Einzugsermächtigung

An-, Ab-, Ummeldungen

Befreiung vom Anschluss- und Benutzungszwang bei der Biotonne  

Abfall-Bewirtschaftungs-Betrieb St. Ingbert – ABBS

 

 

Abfallkalender 2017

Hier finden Sie den Abfallkalender für das Jahr 2017 zum download und ausdrucken.

Kontakt

Abfallbewirtschaftungsbetrieb St. Ingbert
Leiter Gerd Lang

Am Markt 1266386 St. Ingbert

Telefon: 0 68 94 / 13 308


 

Ansprechpartner

Andrea Lindegaard

Telefon: 06894 13 341

 

Die Sperrmüll-Hotline

Der Sperrmüll wird in St. Ingbert individuell nach vorheriger Terminvereinbarung abgeholt und entsorgt. Es wird hierfür lediglich eine Gebühr von 15,00€ pro Termin erhoben. Die zu entsorgende Menge darf bis zu 4m³ pro Termin betragen.

Alternativ besteht die Möglichkeit kleinere Mengen (bis zu 2m³) beim Wertstoffzentrum kostenfrei zu entsorgen.

Sie möchten einen Termin zur Sperrmüll-Abholung vereinbaren? Bitte rufen Sie uns an!

Otto Kannengießer, Tel. 0 68 94 / 13 342

 

 

Otto Kannengießer

Telefon: 06894 13 342

 
Elmar Sommer

Telefon: 06894 13 322