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Mobilitätskonzept

Wie mobil sind die Bürgerinnen und Bürger in St. Ingbert?

Repräsentative Untersuchung zum Mobilitätsverhalten in St. Ingbert

Mit welchen Verkehrsmitteln erreichen die Bürgerinnen und Bürger ihren Arbeitsplatz? Wie kommen die Kinder zu ihren Schulen? Wie wird das Bus- und Bahnangebot bewertet? Was muss für einen sicheren und attraktiven Radverkehr getan werden? Und wie groß ist das Interesse an neuen Mobilitätsangeboten wie zum Beispiel Carsharing und Ladesäulen für Elektroautos?

Diese und ähnliche Fragen möchte die Stadt St. Ingbert anhand einer repräsentativen und stadtweiten Haushaltsbefragung zum Mobilitätsverhalten untersuchen. Die Befragung startet am 21. August 2018 und geht bis zum 6. September 2018. Hierzu sind insgesamt 4.000 Haushalte zufällig ausgewählt worden. Diese werden nun angeschrieben und gebeten, sich an der Befragung zu beteiligen.

„Nur wenn sich viele Bürgerinnen und Bürger beteiligen, können die zukünftigen Planungen in der Stadt St. Ingbert noch näher an den Bedürfnissen und Ansprüchen der Bevölkerung ausgerichtet werden“, so Oberbürgermeister Hans Wagner. „Wir hoffen auf eine rege Teilnahme und viele Anregungen zu allen Verkehrsmitteln, damit wird diese im Klimaschutzteilkonzept Zukunftsmobilität und bei den weiteren Planungen berücksichtigen können.“

Die Studie liefert aktuelle Grundlagendaten für die Verkehrsplanung: Neben Dauerthemen wie dem Ausbau und der Instandhaltung von Verkehrsinfrastrukturen für die verschiedenen Verkehrsmittel, werden die Ergebnisse insbesondere auch für das Klimaschutzteilkonzept Zukunftsmobilität der Stadt genutzt. Dieses ist ein strategisches Planwerk, das die Leitlinien für die zukünftige Mobilität und die Verkehrsentwicklung in St. Ingbert bis zum Jahr 2035 festlegt. Dabei werden in einer integrierten Sichtweise alle Verkehrsmittel sowie die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt, um die Stadt noch lebenswerter zu gestalten.

Die Erhebung wird genauso wie der Prozess zum Klimaschutzteilkonzept Zukunftsmobilität durch das beauftragte Büro Planersocietät aus Dortmund durchgeführt. Jeder per Zufallsstichprobe gezogene Haushalt erhält einen Fragebogen sowie ein Wegeprotokoll, in dem die zurückgelegten Wege für einen festgelegten Stichtag dokumentiert werden sollen. Alle angeschriebenen Haushalte können sich wahlweise online, postalisch oder telefonisch beteiligen. „Damit können wir für jede Person eine geeignete Form zur Beteiligung an der Mobilitätsuntersuchung anbieten“, sagt Dr. Michael Frehn, Geschäftsführer der Planersocietät. Die gesetzlichen Anforderungen an den Datenschutz werden streng eingehalten: Die Daten werden anonym ausgewertet und alle personenbezogenen Angaben werden im Anschluss vernichtet.

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Mobilitätsuntersuchung gibt es im Internet unter:

www.mobil-sanktingbert.de

Bürgerbeteiligung online

Link zur Online-Beteiligung 

(Sie verlassen die Internetseiten der Stadt St. Ingbert)

Ansprechpartner

Dr. Hans-Henning Krämer

Telefon: 0 68 94 / 13 738