Das Jahr der Bienen 2017

Natürlich in St. Ingbert

Mit eigenen Worten: Die erste St. Ingberter Bienenkönigin stellt sich vor.

Foto Alex Weber

Mein Name ist Kerstin Zürn, Alter 43 Jahre. Ich bin gebürtig aus St. Ingbert und wohne hier sehr gerne und aus Überzeugung. Meine Hobbys sind mein Garten, Karneval (wo ich im Vorstand tätig bin) und ich bin Schulelternsprecherin am AMR in St. Ingbert. Nicht zu vergessen ist meine Familie. Ich bin verheiratet und Mutter eines fast 18 jährigen Sohnes und einer fast 15 jährigen Tochter. Seit März 2017 besetze ich das Amt der ersten St. Ingberter Bienenkönigin.

Warum mich das Amt der Bienenkönigin interessiert? Nun, ich finde es ist an der Zeit die Menschen zum Nachdenken zu bewegen. Wir sollten aufhören in einer sterilen und ‚überpflegten‘ Umwelt zu leben, denn dadurch gefährden wir nicht nur den Lebensraum der Bienen sondern auch über kurz oder lang unseren eigenen. Das sagte schon Albert Einstein. Auch hierin sehe ich meine Aufgabe als St. Ingberter Bienenkönigin - die Menschen zum Umdenken bewegen und Sie zu sensibilisieren. Des Weiteren möchte ich die Angst vor den Bienen nehmen, die immer noch von vielen gefürchtet und durchweg unterschätzt werden.

Auch bei mir persönlich fand ein Umdenken statt: Zuhause stört es mich nicht mehr, wenn der Rasen nicht immer kurz getrimmt ist. Eine Wildblumenwiese habe ich auch angelegt. Wenn ich Honig kaufe, achte ich auf Herkunft und auch auf die Blütenart. Es sind einfach die kleinen Dinge, bei denen das Umdenken beginnt.

Meine Wünsche für die Zukunft? Ich möchte ein blühendes und ergrüntes St. Ingbert. Am Ende meines Amtes als Bienenkönigin möchte ich sagen können, es hat sich in meiner Stadt etwas verändert und wir haben das Bienensterben etwas verringert.

 

 

 

Die Aufgaben der St. Ingberter Bienenkönigin

Die St. Ingberter Bienenkönigin wird eine wichtige und nachhaltige Rolle für die Stadt St. Ingbert übernehmen: Aber warum?

Die Anzahl der Bienen geht weltweit mehr und mehr zurück. Auch wenn in den letzten Jahren das Bewusstsein um das ökologische Problem des Bienensterbens stark gewachsen ist, wissen viele Menschen nicht, was sie im Alltag dagegen tun können. Die Stadt St. Ingbert, die sich dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben hat, setzt im Jahr 2017 dort einen Schwerpunkt.

Die Bienenkönigin übernimmt die Aufgabe, bei Veranstaltungen das Thema "Biene" und die damit verbundene "biologische Vielfalt" zu präsentieren und den St. Ingbertern ein Gesicht für das immer wichtiger werdende Thema zu geben.

Das Amt der Bienenkönigin ist ein sogenanntes Ehrenamt, das sie für die Stadt unentgeltlich und für die Dauer eines Jahres übernimmt. Nach entsprechender Absprache ist eine Verlängerung der Amtszeit um ein weiteres Jahr möglich.

 

Bienenkönigin zu sein ist eine abwechslungsreiche und wertvolle Aufgabe mit Begegnungen und Erlebnissen:

Als Bienenkönigin ist sie im Dienste der Stadt St. Ingbert, stellvertretend für die biologische Vielfalt in der Region unterwegs und im Rahmen ihrer einjährigen Amtszeit an ca. 15 Termine gebunden. Hierzu gehören z.B. Veranstaltungen der Stadt St. Ingbert, des Stadtmarketings St. Ingbert, auch Anfragen von Vereinen und anderen Organisationen.

 

 

Biosphäre

Monika Conrad

Telefon: 0 68 94 / 13 736
Telefax: 0 68 94 / 13 739

 



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