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Ausstellung „Welt verrückt“, Arbeiten von Stefanie Weber.
Vom 26. September bis 29. Oktober 2010 zeigt die Rathausgalerie in Sankt Ingbert in der Ausstellung „Welt verrückt“, Arbeiten von Stefanie Weber.
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag
Die Vernissage findet am Sonntag, den 26. September 2010 um 11 Uhr in der Rathausgalerie statt.
Stefanie Weber ist Diplom Designerin, Mitglied im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) und lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Schwalbach/Saar.
Nach ihrem Design-Studium (1985-1990) mit dem Schwerpunkt Buchillustration an der Fachhochschule Trier hat sie sich in erster Linie der freien Malerei zugewandt, wobei der erzählende Charakter in ihrer Bildwelt ein immer wiederkehrendes Element ihrer Kunst darstellt.
So begegnen dem Betrachter skurril verrückte Wesen, poetisch Verträumtes und abstrakte Elemente und laden zum Schauen, Schmunzeln, Erstaunen und Weiterspinnen ein.
Stefanie Webers Bildwelten stehen Kopf, kehren altbekannte Sichtweisen um und setzen vertraute Versatzstücke der Realität zu neuen unerwarteten Spielarten der Wirklichkeit zusammen. Da bewohnen Kopffüßler bunt verschachtelte Häusermeere, Kaffeekannen werden zu hausgroßen Wohnstätten und Menschen, Tiere und seltsame Fluggeräte bevölkern den Luftraum der Bilder. Nichts scheint unmöglich und Assoziationen zur Bildwelt von Kindern sind dabei durchaus gewollt.
Ihre Bilder wollen gewohnte Denkmuster aufbrechen, die Fantasie des Betrachters anregen und dem Alltagsgrau der „Normalwelt“ eine heiter verspielte Welt voller Überraschungen entgegensetzen.
Stefanie Weber liebt das künstlerische Experiment, das Spiel mit unterschiedlichen Materialien und Untergründen und verbindet dabei traditionelle Techniken in immer neuen Kombinationen zu neuen, selbst entwickelten Mischtechniken.
So entstehen unter anderem Gouachearbeiten auf speziell geknittertem Naturpapier, die durch die Verbindung mit dem Einmaldruckverfahren der Ölfarbenzeichnung einen ganz eigenen Charakter erhalten, sowie Bilder in einer - von der Künstlerin entwickelten - Aquarell-Pastellkreide-Technik. Hier bilden sich durch den wasserabweisenden Effekt der Kreide, die in mehreren Schichten im Wechsel mit der flüssigen Aquarellfarbe auf das Papier gebracht wird, ganz besondere Oberflächenstrukturen. Daneben experimentiert die Künstlerin gerne mit neuartigen Druckverfahren, schneidet und bemalt entsprechende Kunststofffolien und entwickelt daraus ungewöhnliche Unikatdrucke.
Ihre Bilder waren bereits in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zusehen.
Neben ihrer eigenen künstlerischen Arbeit ist sie seit Jahren in der künstlerischen Erwachsenenbildung tätig, hat zehn Jahre die Mal- und Kunstschule in Schwalbach geleitet und gibt mittlerweile verschiedene Kunstkurse im eigenen Atelier in Schwalbach, bei der VHS Saarlouis und bietet verschiedene Kunstprojekte für Kinder an.
Mehr Infos:
www.stefanieweber-kunstreich.de
Ausstellung "Variablen" von Brigitte Weland
In der Ausstellung „Variablen“ der Riegelsberger Dipl. Designerin Brigitte Weiand, die vom 25. Juli bis 3. September in der Rathausgalerie in Sankt Ingbert zu sehen ist, werden Bilder in Aquarell- und in Acryltechnik gezeigt.
Werke von Brigitte Weiand waren unter anderem in Einzelausstellungen in der Riegelsberger sowie Heusweiler Rathausgalerie, im Püttlinger Bahnhofs Bistro und in den Räumen der Unionsstiftung in Saarbrücken sowie der Inneren Ambulanz II der Homburger Uniklinik sowie in Gemeinschaftsausstellungen in Frankreich und Italien zu sehen.
Brigitte Weiand, die in Saarbrücken Design studierte, beschäftigt sich seit 1989 mit der Aquarellmalerei und hat im Laufe ihrer Entwicklung einen für diese Technik recht farbstarken Bildausdruck entwickelt. Gleichzeitig behalten ihre Werke ihre Zartheit und Transparenz. Mit leichtem lockerem Pinselstrich bringt sie die Farbe auf und lässt sich vom gewählten Bildobjekt inspirieren.
Die Landschaften und Stadtansichten, oft real gesehen und vor Ort gemalt, entwickeln sich im Laufe des Bildprozesses zu ganz eigenen Aussagen, die die Stimmung wiedergeben und den Betrachter in die Welt des Fühlens hineinziehen. Es kommt der Malerin nicht mehr auf eine realistische, naturgetreue Abbildung an, sondern nur noch auf den Eindruck, der bei ihr entstanden ist. So lässt sie weg und fügt hinzu, ganz so wie es ihr gefällt.
Aquarell ist für die Malerin Brigitte Weiand eine ganz besondere Ausdrucksmöglichkeit. Im Laufe der Zeit genügte ihr das jedoch nicht mehr, denn es gibt noch so viel mehr zu zeigen und das verwirklicht sie seit fünf Jahren in ihren Acrylbildern.
Von ganz kleinformatig (15x15 cm) bis 80x120 cm kann sie mit den unterschiedlichen Größen spielen. Sie löst sich dabei von der Gegenständlichkeit und gibt ihren Werken eine ganz neue Richtung. Dies bedeutet für den Betrachter aber nicht, dass er nichts erkennen kann, denn im Laufe des Bildprozesses entwickeln sich ganz neue Gegenständlichkeiten die dem Sehenden die Möglichkeit eröffnen, eine eigene Phantasie zu entwickeln den eigenen Gedanken Raum zu geben und diese in das Bild zu projizieren.
Sie arbeitet ähnlich wie sie es auch schon in ihren Aquarellen praktiziert, schichtweise übereinander. Dabei können leicht mal bis zu 10 Schichten entstehen. Dies zeigt sich jedoch nicht in einem extra dicken Farbauftrag, denn die Leichtigkeit eines Bildes ist ihr auch beim Acrylbild sehr wichtig.
In Ihren Kursen und Workshops, die sie im eigenen AtelierMo in Riegelsberg und auch in der VHS Riegelsberg, Quierschied und Püttlingen sowie in der Schule für Musik und Bildende Kunst in Spiesen-Elversberg anbietet, gibt sie ihr Wissen und ihre Kenntnis weiter.
Die Ausstellung wird eröffnet durch Frau Friedel Jenal, Dozentin an der Schule für Musik und Bildende Kunst in Spiesen-Elversberg.
Öffnungszeiten:
Montag bis Mittwoch: 8 bis 16 Uhr
Donnerstag: 8 bis 18 Uhr
Freitag: 8 bis 12 Uhr







