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Kontakt zur Stabsstelle Biosphäre
Rathaus, Am Markt 12, 66386 St. Ingbert
4. Obergeschoss, Zimmer 419
Leiter der Stabsstelle: Sascha Gries
Tel. 06894/13-581
Fax: 06894/13-589
Ansprechpartner sind:
Sascha Gries, Tel. 06894/13- 581
Monika Conrad, Tel. 06894/13- 582
biosphaere@st-ingbert.de
Aufgaben der Stabstelle Biosphäre
Durch die Anerkennung der UNESCO haben das Biosphärenreservat Bliesgau und damit verbunden auch die Gesamtstadt St. Ingbert die wohl einmalige Chance, ihren Stellenwert in erheblicher Weise zu steigern. Es liegt an allen, diese aufzugreifen, zu nutzen und zu entwickeln. Die Vorteile für die Stadt und die Region sind immens. Der auf Dauer mögliche Mehrwert muss abgeschöpft werden.
Vor diesem Hintergrund wurde per Organisationsverfügung vom 11. März 2010 eine neue Stabsstelle gebildet.
Diese hat zur Aufgabe, alle Informationen zu bündeln und Vorhaben zu koordinieren, die in Zusammenhang mit der (Weiter-) Entwicklung des Biosphärenreservates Bliesgau und damit verbunden der Positionierung der Stadt St. Ingbert stehen.
Damit einher gehen folgende Ziele und Aufgabenstellungen:
- Der Biosphärenzweckverband (BZV) muss über die Einhaltung der Kriterien bzw. Vorgaben der UNESCO "wachen", die stark im Bereich Naturschutz liegen. Der Zweckverband als Zusammenschluss der beteiligten Kommunen, des Saarpfalz-Kreises und des Landes koordiniert im Wesentlichen. Die Stabsstelle soll daran anknüpfen und im gemeinsamen Dialog mit allen Akteuren und Bürgern den Biosphärengedanken gezielt für St. Ingbert nutzen und verbreiten.
Die Anerkennung als Biosphärenreservat durch die UNESCO kann in idealer Weise als Standortmarketing und Bildung weicher Standortfaktoren gesehen werden. Dies muss in die Gremien, die Verwaltung aber vor allem auch hin zu den Bürgern kommuniziert werden. So kann die Attraktivität der Kommune, ihr Bekanntheitsgrad, die Stellung der Stadt für die Bürger und Unternehmen gesteigert und ein verstärkter Anreiz für auswärtige Besucher, Touristen, Arbeitssuchende als auch Investoren bewirkt werden.
Damit einher geht die Positionierung und Profilschärfung der Stadt St. Ingbert innerhalb des Biosphärenreservates. Hierzu müssen die bereits vorhandenen Ansätze miteinander verbunden, neue Projekte entwickelt und die Stadt-Land-Beziehung insgesamt (neu) definiert werden.
St. Ingbert als ehemalige Industriestadt mit hohem Waldanteil bietet durch sein industriekulturelles Erbe ein enormes Potenzial für Studien und Forschungen aber auch die Chance, Revitalisierungsprojekte wie die Alte Baumwollspinnerei und die Alte Schmelz voranzutreiben und als Standorte für Bildung für nachhaltige Entwicklung zu nutzen. Auf diesem Aspekt wird künftig auch ein Hauptaugenmerk der Stabsstelle liegen.
Weitere Aufgaben:
Die Unterstützung der Vermarktung von Produkten aus der Biosphärenregion
Eine zielgerichtete Fördermittelakquise und deren Abwicklung.
Eine Stärkung der Bürgerbeteiligung und des Bürgerengagements.
Die Weiterführung der bisherigen und der geplanten Projekte: Biosphärenmärkte, Projekte mit Schulen, Kindergärten und anderen Bildungseinrichtungen, Zusammenarbeit mit Universitäten und Verbänden im Rahmen der Biodiversität.
Die interkommunale Zusammenarbeit und Netzwerkbildung im Mehrebenensystem: Innerhalb des komplexen politischen Systems ist eine Fülle von "Verwaltungsarbeit" zu leisten: Vorbereitungen von Sitzungen des Zweckverbandes, des Stadtrates der Stadt St. Ingbert und seiner Ausschüsse, Sammlung und Aufbereitung von Informationen und Kontaktpflege zu regionalen Institutionen, Akteuren, Ministerien und Interessengruppen (NABU, BUND, Landwirte, Projektträger, öffentlichen Einrichtungen, Vereinen).
Die häuftigsten Fragen zur Biosphäre und ihre Antworten
Hier haben Sie die Möglichkeit, den Flyer zur Biopshäre als pdf-Datei herunterzuladen.
Flyer Außenseite
Flyer Innenseite
Aktuelles und weitere Informationen zur Biosphäre Bliesgau finden Sie hier.
