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N`Diaganiao, Gesundheitswesen
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung der Bevölkerung N'Diaganiaos wird vor allem durch drei Polikliniken gewährleistet. Zwei Polikliniken befinden sich im Zentrum der Landgemeinde, die staatliche und die private Klinik der katholischen Missionsstation. Eine weiter staatliche Poliklinik wurde in N'Diarao errichtet. Weiterhin bestehen folgende Einrichtungen: eine Entbindungsstation, zwei private Arzneimitteldepots, fünf Apotheken, fünf Impfeinrichtungen.
Eine der neueren Institutionen ist das Centre des Handicapés (Behindertenzentrum) in N’Diaganiao, für das der St. Ingberter Verein in der Vergangenheit eine Patenschaft übernommen hat (Finanzierung der Betriebskosten für zwei Monate im Jahr) und das darüber hinaus mit Sachspenden (Rollstühle, Gehhilfen, Krücken, Medikamenten) unterstützt wurde. Die fünf Apotheken, die mit Unterstützung der Partnergemeinden St.Herblain und St.Ingbert eingerichtet wurden, sind mittlerweile funktionstüchtig. Doch es mangelt immer noch an Medikamenten. Hier sind die Partnergemeinden weiterhin gefordert. Insgesamt ist die medizinische Versorgung im Zentrum der Landgemeinde besser als an ihren Randzonen.
Ärztliche Versorgung
Da es in N'Diaganiao selbst keinen Arzt gibt (30 000 Einwohner!), wird die Landgemeinde einmal wöchentlich von einem Arzt aus der Departement-Hauptstadt Mbour besucht. Neben einer Krankenstation finanzierten St.Herblain und St.Ingbert einen Krankenwagen, der in Notfällen den Transport nach Mbour, Thiès oder Dakar übernehmen kann; allerdings sind sie Straßenverhältnisse problematisch.
Bevölkerungswachstum, Lebenserwartung
Wie in den meisten Entwicklungsländern sind ein hohes Bevölkerungswachstum, eine hohe Kindersterblichkeit und eine niedrige Lebenserwartung auch für den Senegal charakteristisch.
Das Gesundheitswesen wird im Senegal zwar kontinuierlich ausgebaut, seit einigen Jahren auch verstärkt in den ländlichen Gebieten, dennoch können die Verbesserungen mit dem starken Bevölkerungswachstum nicht Schritt halten. So ist Rate der Kindersterblichkeit immer noch sehr hoch. Sie wird insbesondere verursacht durch die Malaria, die vor allem in der Regenzeit ausbricht, und durch hohe Wasserverluste bei anderen Durchfallerkrankungen. Die vitamin- und eiweißarme Ernährung der Bevölkerung, welche die körpereigenen Widerstandskräfte verringert führt auch bei Erwachsenen
zur starken Ausbreitung von Krankheiten und trägt dadurch zur niedrigen Lebenserwartung bei.

