Besucherbergwerk Rischbachstollen
Der Rischbachstollen ist Teil der ehemaligen Steinkohlengrube St.Ingbert, die 1959 ihre Tore schloss. Der heute zugänglicheTeil des Stollens wird seit ca. 1990 von engagierten ehemaligen Bergleuten wieder mit Leben erfüllt. An verschiedenen Stationen erhalten Sie Einblicke in das bergmännische Leben, als noch Handarbeit vorherrschte und Grubenpferde die Kohlenwagen zogen. Sie begeben sich in die Zeit vor mehr als hundert Jahren, die der französische Schriftsteller Emile Zola (1840-1902) in seinem zeitgenössischen Roman Germinal (1885) beschrieb. Bevor Sie diese Welt allerdings befahren dürfen, werden Sie im ehemaligen Zechenhaus bergmännisch eingekleidet: Helm, Fahrjacke, Kopflampe, Batteriegürtel und Arschleder sind allerdings Tribute an die Sicherheitsbestimmungen der heutigen Zeit. Nach einem kurzen Abstecher in Geschichte, Geographie und Geologie betreten Sie durch das aus Sandstein gemauerte Mundloch das Innere des Stollens. Im Rischbachstollen wird der harte Beruf des Bergmanns durch eigenen körperlichen Einsatz veranschaulicht. Sie legenpersönlich Hand an und begreifen, was es heißt, unter Tage zu arbeiten – wenn Sie wollen.
Programme für Schulklassen und Jugendgruppen, Befahrungen in englischer, französischer oder russischer Sprache sind buchbar; auch Kindergeburtstage kann man feiern.Tage der offenen Tür finden von Februar bis Oktober jeweils am letzten Samstag in geraden Monaten statt.
Montags ist das Besucherbergwerk geschlossen
Besichtigungen nur nach telefonischer Absprache.
Für Terminabsprachen oder zusätzliche Auskünfte erreichen Sie das Besucherbergwerk unter:
Tel: 0 68 94 / 16 90 490 bzw. 492
Fax: 0 68 94 / 16 90 491
E-Mail:
bbwr@gmx.debbwr@gmx.de
Anschrift: Am Grubenstollen 13, 66386 St. Ingbert
Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der
offiziellen Homepage des Besucherbergwerks.
oder
Stadt St.Ingbert
Abt. Kultur
Tel: 0 68 94 / 13-514
E-Mail:
Kultur@st-ingbert.de
Den Flyer zum Besucherwerkwerk können Sie
hier herunterladen (1,7 MB)




